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Materialsorgfalt, sensibler Umgang mit Ursprünglichem sind an diesem Ort (1900 m ü. M.) gefragt. Ein Maiensäss, umgenutzt als Ferienhaus Ende der sechziger Jahre, wurde in die heutige Zeit versetzt. Oekologische und dauerhafte Baustoffe wurden eingesetzt, um Decke, Boden und Wände des Erdgeschosses zu erneuern. 

Mit Sumpkalk, gebrannt und gelöscht im Unterengadin, und Schlemmsand aus dem Inn wird der seidige Feinputz hergestellt. Die historischen Natursteinmauern des ehemaligen Kuhstalles wurden frei gelegt und mittels Pietra Rasa Technik verfugt. Lärchenholz ergänzt das Kolorit dieser traumhaften Umgebung der Bündner Berglandschaft.

MAIENSÄSS

Engadin 2015