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Zwei Häuser - ein Ensemble.

In Zürich Kreis 7, einem ruhigen und beschaulichen Wohnquartier an der Hegibachstrasse wurden zwei Wohnhäuser (Ende 19. Jh.) fassadensaniert. Stadtpläne aus deren Bauzeit zeigen, dass auf dem Gebiet der Stadt Zürich um 1850 rund 160 km offene Bäche flossen. Viele dieser Bäche behinderten aus damaliger Sicht die Entwicklung der Stadt und wurden eingedeckt. Dies veranlasste mich, den eingdohlten Hegibach, welcher damals nahe an den beiden Objekten vorbeifloss, ausfindig zu machen und ihn näher kennenzulernen. 

Dieser führt eine Menge schöner Steine mit, welche die Farbgebung der beiden Häuser nun prägt. Darunter graue und grünliche Flyschsandsteine und roter Glarner Verrucano. Der z.T. beschädigte Kellenwurfputz wurde neu angeworfen und mittels Silikatfarbe in feinen Grüntönen beschichtet. Das altrosa Gebäude wies bereits einen organischen Untergrund auf und wurde mit Solsilikat pinselsaniert. Grauer Bollinger Sandstein gehört zur alten Bausubstanz der Häuser. Mit diesem Naturstein wurde ein neuer Brunnen im Innenhof realisiert sowie eine Bogenpflästerung umgesetzt. 

HEGIBACHSTRASSE

Zürich 2016